Jeder, der sich schon mal einen Fernseher oder einen Monitor kaufen wollte, muss sich erst mal im Dschungel der Fachbegriffe zurechtfinden. Eines dieser Fachbegriffe ist zum Beispiel TFT. Doch was sind eigentlich TFT-Bildschirme?
Im Grunde arbeiten TFT-Bildschirme nur unter einer bestimmten Technik, nämlich TFT. Das ist eine Abkürzung und steht für Thin Film Transistor, übersetzt also "Dünnschichttransistor". Unter TFT versteht man eine bestimmte LCD-Technik. LCD bedeutet Liquid Crystal Display und umfasst die Flüssigkristall-Bildschirme. Heute arbeiten fast alle solche LC-Bildschirme (LCD) mit der TFT-Technik, unabhängig davon, ob es jetzt ein Fernseher oder ein Monitor ist.
Doch was ist eigentlich an diesen TFT-Bildschirmen so besonders? Mit ihnen kann man gegenüber alten Röhrenbildschirmen eine Menge Energie sparen, die Bilder werden nicht verzerrt und flimmern nicht und auch in Eckbereichen sind die TFT-Bildschirme scharf. Außerdem sind sie meist deutlich dünner als Röhrenbildschirme und strahlen auch keine Röntgenstrahlung und wenig Magnetfelder ab. Bilder können außerdem im heute gängigen Format 16:9 dargestellt werden. Zudem sind die TFT-Bildschirme zurzeit sehr günstig.
TFT-Bildschirme haben aber neben den vielen Vorteilen auch Nachteile. Sie sind sehr empfindlich und störanfällig. Außerdem sind sie für Konsolen nicht besonders gut geeignet, da die Bildqualität sehr von dem Blickwinkel abhängt. Die Schärfe hängt außerdem sehr von der Auflösung des Materials ab. Vom Klimaschutz her betrachtet ist die Fertigung von TFT-Bildschirmen nicht umweltfreundlich, da in der Produktion der Bildschirme große Mengen von klimagefährdenden Stoffen wie zum Beispiel Treibhausgase wie Schwefelhexafluorid und Stickstofftrifluorid in die Atmosphäre freigesetzt.