TFT-Bildschirm

TFT-Bildschirm - so funktioniert er

Die TFT-Bildschirme (TFT = Thin - Film - Transistor = Dünnfilmtransistor) gehören zur Gruppe der LCD-Bildschirme. LCD bedeutet Liquid Crystal Display und umfasst die Flüssigkristall-Bildschirme. Diese stabförmigen Flüssigkristall-Moleküle können sich durch das Aufbauen einer Spannung in bestimmte Formen anordnen.

Ein TFT-Bildschirm besteht aus neun Schichten. Das Licht aus den LEDs der Hintergrundbeleuchtung des TFT-Bildschirms muss diese Schichten passieren. Zunächst fällt das Licht auf einen Polarisationsfilter, der nur Licht durchlässt, welches in eine bestimmte Richtung gedreht ist. Das restliche Licht wird absorbiert. Danach gelangt das Licht durch eine Glasscheibe zu den sogenannten Thin - Film - Transistoren (=Dünnfilmtransistoren). Das Licht kommt nun zu einer Schicht von Flüssigkristallen, welche von zwei Alignment Layers (=Ausrichtungsschichten) gesteuert werden. Schließlich passiert das übrige Licht noch einen Farbfilter, wo es entsprechend gefärbt wird, eine Glasschicht und einen zweiten Polarisationsfilter, wo dann die Lichtstrahlen, die nicht den gewünschten Drehwinkel haben, absorbiert werden. Letztendlich entsteht das Bild dann grob gesagt durch das Einwirken der Ausrichtungsschichten. Also erscheinen nur die Lichtstrahlen als sichtbarer Bildpunkt, die geladene Flüssigkristalle passiert haben, und entsprechend von den Polarisationsfiltern gedreht wurden. Diese Bildpunkte bestehen jeweils aus einem Rot-Transistor, einem Blau-Transistor und einem Grün-Transistor.

Die Bildqualität, die man dann letztendlich auf dem TFT-Bildschirm sieht, hängt dann davon ab, wie nah beieinander die einzelnen Bildpunkte sind. Wenn die Bildpunkte sehr nah beieinander sind, sind die Auflösung und somit auch meistens die Bildqualität dann auch höher. Die derzeit höchste Auflösung ist 1920 x 1200 oder auch 1920p, also eine Full-HD-Auflösung.

 

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